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Meine
Schwester Jasmine und ich machten uns gegen 15.15 Uhr über die B500 auf
den Weg nach Altglashütten auf dem Feldberg. Um ca 16 Uhr kamen wir bei
der Feldberghalle an und haben schon die ersten -genau so verrückten
Fans wie wir- getroffen. Barbara kannte ich schon, da wir gemeinsam auf
dem Clemens Bittlinger Konzert waren im Dezember und ihre 3
Begleiter/innen lernten wir dann gleich kennen und verstanden uns echt
auf Anhieb. Nun waren wir zu sechst und so zogen wir ins Dorf um uns
noch ein Eis zu gönnen. Da hatten wir es dann auch sehr gemütlich und
lustig und die Zeit verging wie im Flug, denn auf einmal stellten wir
mit Entsetzten fest, dass es langsam Zeit wird uns wieder in Richtung
Halle zu begeben, denn wir wollten ja gute Plätze ergattern. Vor der
Halle standen dann aber noch nicht wirklich viele und so warteten wir
geduldig bis zum Einlass, der dann auch pünktlich um 19.30 Uhr begann.
Direkt vor der Bühne bekamen wir super Plätze und nun hie߸ es nochmal
1 ½ Stunden die Zeit zu vertreiben....Aber auch die gingen rum, wir
hatten es ja recht lustigJ. Um ca 19.15 Uhr trudelten auch Hartmut und
Nubya ein, die sich gleich hinter die Bühne verzogen.
Relativ
pünktlich um 20 Uhr kam dann Uli Roth auf die Bühne um unseren Harti
anzusagen und einige Dankesworte zu sprechen. Und dann gings los. Ich
bin vor Spannung ja echt schon fast geplatzt....
Mit "Long
time coming startete Hartmut durch und zauberte mit dem
Gute-Laune-Song, wie ich finde, gleich eine tolle Stimmung in die mit
ca. 400 Leuten bestückte Feldberghalle. Die Band machte einen tollen
Sound und Hartmut war total aufgeregt. Wer ihn schon mehr als einmal
gesehen hat, sieht ihm das anJ. Aber er machte seine Sache perfekt und
zog alle in seinen Bann. Er hüpfte über die Bühne und winkte ins
Publikum bei "Hello, hello to sunny days. Vom ersten Song an merkte
man Hartmut an, wie sehr ihm der Auftritt Spa߸ machte. Zwischen den
Songs erzählte Hartmut von den Tagen die sie zuvor in Altglashütten
verlebt hatten und er war sehr begeistert davon. Er berichtete, dass er
mit einem Bronchialkatarr im Schwarzwald angereist ist und hier eine
gute Medizin gefunden hätte: Den Schwarzwälder Honigschnaps *grins*.
Na, wem geht's nach so einem nicht besser als vorher *lol*?!
Hartmut hatte
nicht nur seine Songs von Just a singer im Gepäck, er hatte auch noch
einige andere musikalische Überraschungen. Er erzählte von seiner
Aufregung, die er immer hat vor einem Konzert. Und da hilft ihm immer
die Musik von Tom Petty sehr und deshalb war auch von ihm ein Song
dabei. Nämlich "Free falling. Das kam echt super gut rüber und
der Song ist wirklich superschön. Natürlich gab´s auch einen Song von
den Beatles, denn die hat er als kleiner Bub immer mit dem
Teppichklopfer von Mama und den Platten von seinem gro߸en Bruder
nachgemacht. (Das hätte ich ja zu gern mal gesehen *grins*). Und dann
hat Hartmut auch sein Lied gesungen, mit dem er gerne auf privaten
Party´s zu später, angeheiteter Stunde die letzten Gäste
"quälte: Das Lied vom toten Stinktier, "Skunk. Der Auftritt
war echt der Brüller und ich hab mich gekringelt vor lachen.
Dann gab's
natürlich auch die ruhigeren Lieder, wozu auch "Straight from the
heart gehörte, da bin ich einfach nur den wunderschönen
Klavierklängen und der schönen Stimme von Hartmut verfallen
*schmacht*.....sooooo schöööööön.
Den Grund,
warum er das Solo Album auf englisch gemacht hat, hat er uns HartiSpatzi
dann auch noch verraten. Auf deutsch kann man nicht so schön und so oft
"Baby sagen bzw singen, das würde sich ziemlich komisch anhören.
Auf englisch kann man das ständig singen, klingt einfach besser. Dann
kam dieses eine Lied, das ich zwar kannte, aber ehrlich gesagt nicht
wei߸ von wem es ist....*schäm* und wie es richtig heiß't. Es wird auf
jeden Fall darin ständig "Baby gesungenJ. Das kann er richtig gut
*grins*.
Ja, und dann
kam der absolute Lacher des Abends. Haltet Euch fest: Hartmut mit
Gitarre! Kein Witz! Es war schon allein lustig anzusehen *grins*. Er
fragte dann, wer aus dem Publikum Gitarre spielen könnte. Es meldeten
sich nicht allzu viele, aber zu denen meinte er: Da könnt ihr was, was
ich nicht kann. Gelächter ohne Ende. Es war echt zum PiepenJ. Er begann
mit einem Akkord und legte dann los. Ziemlich zaghaft, denn er musste
sich anscheinend- sehr auf die Griffe konzentrieren. Und dazu sang er
dann natürlich, aber fragt nicht, wie das Lied hie߸...keine Ahnung.
Ich bin jedenfalls vor Lachen fast umgefallen. Ich konnte echt nicht
mehr. Sogar heute, 4 Tage später muss ich immer noch vor mich her
grinsen, wenn ich daran denke.
Aber nicht nur
Herr Engler zog die Lacher auf seine Seite, auch der Schlagzeuger Bodo
Schopf zeigte was in ihm steckt. Und das ist wirklich einiges! So was
hab ich noch nie erlebt! Er trommelte Minutenlang solo, also bestimmt 10
Minuten oder noch länger auf dem Schlagzeug herum.
Er stand dann sogar
auf und trommelte auf alles was irgendwie einen kleinen Ton von sich
gab, wenn er drauf klopfte und kam über die Bühne dann in den Graben
um auf den Gittern weiter zu spielen. Der absolute Hammer! So machte er
die komplette Länge einmal durch und warf dann seine Stöcke in die
Menge. Als er die los war, jettete er gleich zurück zum Schlagzeug und
trommelte mit neuen Stöcken weiter. Er wollte gar nimmer auf hören,
wirklich bombig! Sogar Nubya und alle anderen aus dem Backstagebereich
kamen zum Schauen was er da treibt.
Überhaupt hat
Hartmut nicht noch erwähnt, was er für eine tolle Band hat? Ja, doch.
Hin und wieder wies er darauf hin und stellte die 5 Musiker auch vor.
Das sind nämlich Frieder Gottwald der Bassist, der in jede Kamera
grinste. Auch in meine, zusammen mit Roland Spremberg . Dieser ist ja
bekannterweise der Produzent der CD. Und auf der Bühne ist er für die
Gitarre und die Backing Vocals zuständig. Dann gibt's da noch den Ole
Rausch, auch an der Gitarre tätig und den Tobias Reiss am Keyboard.
Also wirklich eine Band mit Klasse!
Ja und dann
war da natürlich noch der tolle Auftritt von Nubya. Erst alleine, dann
mit Hartmut zusammen. Sie sang eine Slow Version von Withneys Housto´s
"I wanna dance with somebody. Ich fand es wunderschön.
Nubya hat
wirklich eine traumhafte Stimme. Und das Duett mit Hartmut "Love for
live ist so wunderbar. Und live kommt das natürlich supergenial
rüber. Nubya hat mich noch gekannt von Basel und hat mir von der Bühne
aus schon ein Lächeln geschenkt.
Das Konzert
endete nach einigen Zugaben dann nach über 2 Stunden, ich hätte ja
noch die ganze Nacht zuhören können.....
Nach dem
Konzert warteten wir noch vor dem Backstagebereich auf Hartmut, Nubya
und die Band. Ausgerüstet mit Kamera, Edding, CD-Covern und der
Eintrittskarte zum Unterschreiben lassen. Nubya kam als erste raus und
verteilte Autogrammkarten. Ich cheeste sie an und fragte sie, ob sie
mich wirklich noch kennt. Da meinte sie "Natürlich. Nils schläft
schon, oder?"
Ich war natürlich selig mit dieser Antwort.(Wer an
dieser Stelle nicht ganz versteht um was es geht, muss den Bericht von
mir lesen den ich über das Treffen mit ihr und Hartmut in Basel
geschrieben habe. Sie ist wirklich super lieb!
Dann kamen auch Hartmut und die Band raus und erledigten alle Wünsche
der Fans. Hartmut plauderte auch noch ein wenig und freute sich, dass
das Konzert so toll lief. Und er meinte, dass er erstaunt ist, wie viele
die Texte schon so gut können und ich meine er hat mich dabei
angeblinzeltJ. Man hat ihm wirklich angemerkt, wie sehr er seine Freude
an dem Konzert hatte und das wir, die Fans, das Soloprojekt so gut
aufnehmen.
Frieder
unterschrieb mir das Cover und meine Eintrittskarte und da sagte ich
ihm, dass ich nach Köln einen Abzug von dem Cheese-Bild mitbringe und
ich das dann gerne unterschrieben hätte. Da meinte er, " Ja, das
machen wir dann.
Auch Roland wies ich darauf hin. Muss ja schon mal
Vorarbeit leisten. Aber ich denke, in Köln wird das bestimmt nicht so
einfach werden mit Autogrammen holen. Denke doch, dass da einige mehr
Leute sein werden. Na, wir werden sehen....
Nachdem alle
unterschrieben hatten und sie dann auch wieder verschwanden, mussten wir
so langsam an die Heimfahrt denken. Wir plauderten noch ein wenig mit
unseren neuen Bekanntschaften, klauten uns noch ein Just a singer
Tourplakat *pst* und machten uns kurz nach 23 Uhr auf den Heimweg.
Es war ein
super geniales Konzert und ich habe bestimmt sogar im Schlaf noch vor
mich hin gegrinst vor lauter EuphorieJ. Ich freu mich nun noch mehr auf
Köln. Da werden dann die Fools noch dabei sein *freu*!
Alexandra
Hackenberger, 07. April 2005 |